Selbstmordgedanken

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Als Suizid (lat.: „Selbsttötung“) werden selbst ausgeführte Handlungen bezeichnet, die zur Beendigung des eigenen Lebens führen. Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens Suizidgedanken. Solche Gedanken an den Tod können einen selbst, aber auch nahestehende Personen erschrecken oder verwirren. Gedankenkonstrukte über Suizid können offen kommuniziert werden oder durch gewisse daraufhin deutende Äußerungen oder Handlungen der betroffenen Personen zum Vorschein kommen. Suizidgedanken sind Symptome einer Krankheit. Daher ist es essenziell, dass Personen, die sich in einer suizidalen Krise befinden, umgehend Hilfe suchen. In unseren Privatkliniken bieten wir diese Hilfe an.

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

  • direkte oder indirekte Ankündigungen, sich das Leben nehmen zu wollen

  • hoffnungslose Aussagen wie „Es hat alles keinen Sinn mehr“

  • das Ordnen persönlicher Angelegenheiten, Abschiede oder das Verschenken wichtiger Gegenstände

  • eine plötzlich auffallende Ruhe nach einer Phase starker Verzweiflung

  • akute Krisen, traumatische Erfahrungen oder lang anhaltender hoher Leidensdruck

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  • Psychische Grunderkrankungen (meist eine Depression; Schizophrenien oder Suchterkrankungen steigern ebenfalls das Suizidrisiko)

  • Biologische Gründe (Geringe Serotoninproduktion)

  • Persönliche Entwicklung

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Für Betroffene ist das Thema Suizid mit verschiedenen Gedanken verbunden, doch lassen sie alle Gefühle der Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit oder Verzweiflung erkennen. Auch der Wunsch, sich das Leben nehmen zu wollen, prägt die Gedankenwelt.

In einer solchen aufwühlenden Phase sollten Betroffene nicht allein bleiben. Sie tun gut daran, wenigstens einmal mit jemandem über ihre Gedanken und Gefühle an und über den Tod zu sprechen. Möglichkeiten sind nahestehende Personen oder professionelle Hilfe, wie beispielsweise eine Krisenhotline oder der Not- und Krisendienst in der Umgebung.

Wichtig ist, sich mit seinem Seelen-Schmerz anderen anzuvertrauen und auch Ängste zu teilen. Eine vertrauensvolle Person können ein guter Freund, die Familie oder professionelle Helfer sein. Werden bereits konkrete Gedanken oder Absichten an den Selbstmord gehegt, sollte schnellstmöglich professionelle fachärztliche Hilfe angenommen werden. Bei einer akuten Suizidalität ist eine Zwangseinweisung in eine Klinik denkbar.

  • Aktivitäten und Aufgaben, die ablenken und ein gutes Gefühl bewirken, z.B. viel Bewegung, Zeit in der Natur sowie mit Freunden und Familie verbringen

  • ausreichend und erholsamer Schlaf, z.B. durch Entspannungsübungen verbessern

  • mit der Familie, Freunden oder einer professionellen Ansprechstelle (z.B. Notrufnummer) sprechen

Um die individuellen Themen zu explorieren, stehen im Zentrum einer facettenreichen Behandlung psychotherapeutische Verfahren mit modernen präsenztherapeutischen Ansätzen. Sie zielen darauf ab, depressiven Menschen durch eine Verbesserung der Symptomatik, der Alltagserhellung und einer Steigerung der Lebensfreude entgegenzuwirken.

Während der Behandlung erfahren betroffene, suizidgefährdete Menschen, auf welchen Ursachen ihre Erkrankung basiert und was es in ihrem konkreten Fall bedarf, um sich von ihrem Seelen-Schmerz zu befreien. Zudem sind die positiven und heilenden Effekte professioneller und individueller Sporttherapie in Kombination mit Körperpsychotherapie, Naturtherapie und Ernährungstherapie empirisch nachgewiesen. Ein körper- und naturbezogener Ansatz gilt als Prävention für zahlreiche körperliche und seelische Erkrankungen und leistet einen positiven Beitrag zum Genesungsprozess.

Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges

Wenn Selbstmordgedanken auftreten, fühlen sich Betroffene oft allein, überfordert oder ohne Ausweg – umso wichtiger ist ein geschützter Rahmen, in dem ihre Not ernst genommen wird und sie fachliche Unterstützung erhalten. In den beiden Standorten der Libermenta Privatkliniken erhalten Betroffene einen diskreten Rahmen, in dem akute seelische Belastungen ernst genommen und sorgfältig eingeordnet werden.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

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Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

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