Unterstützung bei Suizidgedanken
Selbstmordgedanken
Sie sind nicht alleine. Sollten Sie sich in einer akuten Krise befinden, wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt oder eine Notrufnummer und vertrauen Sie sich jemanden an, denn Menschen helfen Menschen!

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition & Einordnung
Was sind Selbstmordgedanken?
Als Suizid (lat.: „Selbsttötung“) werden selbst ausgeführte Handlungen bezeichnet, die zur Beendigung des eigenen Lebens führen. Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens Suizidgedanken. Solche Gedanken an den Tod können einen selbst, aber auch nahestehende Personen erschrecken oder verwirren. Gedankenkonstrukte über Suizid können offen kommuniziert werden oder durch gewisse daraufhin deutende Äußerungen oder Handlungen der betroffenen Personen zum Vorschein kommen. Suizidgedanken sind Symptome einer Krankheit. Daher ist es essenziell, dass Personen, die sich in einer suizidalen Krise befinden, umgehend Hilfe suchen. In unseren Privatkliniken bieten wir diese Hilfe an.
Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.
Symptome
Wie äußern sich Selbstmordgedanken?
Selbstmordgedanken können sich sehr unterschiedlich zeigen. Bei suizidalen Menschen, die unter einer psychischen Erkrankung leiden, kann der Entschluss zur Selbsttötung sehr spontan gefasst werden. Andere wiederum planen ihre Selbsttötung wochenlang alleine. Warnzeichen, dass sich der Leidende möglicherweise das Leben nehmen will, sind vielfältig. Auch scheinbar beiläufige Äußerungen sollten immer ernst genommen werden.
Mögliche Warnzeichen sind:
direkte oder indirekte Ankündigungen, sich das Leben nehmen zu wollen
hoffnungslose Aussagen wie „Es hat alles keinen Sinn mehr“
das Ordnen persönlicher Angelegenheiten, Abschiede oder das Verschenken wichtiger Gegenstände
eine plötzlich auffallende Ruhe nach einer Phase starker Verzweiflung
akute Krisen, traumatische Erfahrungen oder lang anhaltender hoher Leidensdruck
Häufig steht hinter Suizidgedanken nicht der Wunsch zu sterben, sondern der Wunsch, einen als unerträglich empfundenen Zustand zu beenden. Gerade deshalb ist es wichtig, Warnsignale ernst zu nehmen und schnell professionelle Hilfe einzubeziehen.


Unterstützung bei Suizidgedanken
Notfallkontakte
Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten oder wählen Sie den Notruf unter 112. Zudem erreichen Sie die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.
Woher kommen Suizidgedanken?
Ursachen von Selbstmordgedanken
Suizidabsichten sind ein komplexes und emotionales Thema. Nicht nur genetische Ursachen, die persönliche Entwicklung eines Menschen, das soziale Umfeld oder belastende Lebensereignisse sind relevant, sondern auch psychische Grunderkrankungen.
Mögliche Ursachen und Einflussfaktoren sind:
Psychische Grunderkrankungen (meist eine Depression; Schizophrenien oder Suchterkrankungen steigern ebenfalls das Suizidrisiko)
Biologische Gründe (Geringe Serotoninproduktion)
Persönliche Entwicklung
Studien haben ergeben, dass etwa 80 % aller in Deutschland lebenden Bürger bereits mindestens einmal in ihrem Leben über Selbstmordgedanken nachgedacht haben. Die Ausführung von Suiziden ist hingegen eher selten; jedoch führen doppelt so viele Frauen wie Männer Suizidversuche aus. Welcher seelischer Schmerz diese Personen in den fälschlicherweise einzig scheinenden Ausweg drängt, ist von Person zu Person verschieden. Meist ist jedoch eine langwierige Kombination aus biopsychosozialen Faktoren (wie: Bio – Vererbung / Psycho – Vorerkrankungen / Sozial – Mobbingerfahrungen) ausschlaggebend für den Wunsch nach ewiger Ruhe.

Suizidgedanken abwenden
Was kann man bei Vermutungen auf Suizidgedanken oder suizidalem Handeln tun?
Für Betroffene ist das Thema Suizid mit verschiedenen Gedanken verbunden, doch lassen sie alle Gefühle der Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit oder Verzweiflung erkennen. Auch der Wunsch, sich das Leben nehmen zu wollen, prägt die Gedankenwelt.
In einer solchen aufwühlenden Phase sollten Betroffene nicht allein bleiben. Sie tun gut daran, wenigstens einmal mit jemandem über ihre Gedanken und Gefühle an und über den Tod zu sprechen. Möglichkeiten sind nahestehende Personen oder professionelle Hilfe, wie beispielsweise eine Krisenhotline oder der Not- und Krisendienst in der Umgebung.
Wichtig ist, sich mit seinem Seelen-Schmerz anderen anzuvertrauen und auch Ängste zu teilen. Eine vertrauensvolle Person können ein guter Freund, die Familie oder professionelle Helfer sein. Werden bereits konkrete Gedanken oder Absichten an den Selbstmord gehegt, sollte schnellstmöglich professionelle fachärztliche Hilfe angenommen werden. Bei einer akuten Suizidalität ist eine Zwangseinweisung in eine Klinik denkbar.
Tipps für den Alltag
Aktivitäten und Aufgaben, die ablenken und ein gutes Gefühl bewirken, z.B. viel Bewegung, Zeit in der Natur sowie mit Freunden und Familie verbringen
ausreichend und erholsamer Schlaf, z.B. durch Entspannungsübungen verbessern
mit der Familie, Freunden oder einer professionellen Ansprechstelle (z.B. Notrufnummer) sprechen
Therapiemöglichkeiten
Behandlung bei Selbstmordgedanken
Um die individuellen Themen zu explorieren, stehen im Zentrum einer facettenreichen Behandlung psychotherapeutische Verfahren mit modernen präsenztherapeutischen Ansätzen. Sie zielen darauf ab, depressiven Menschen durch eine Verbesserung der Symptomatik, der Alltagserhellung und einer Steigerung der Lebensfreude entgegenzuwirken.
Während der Behandlung erfahren betroffene, suizidgefährdete Menschen, auf welchen Ursachen ihre Erkrankung basiert und was es in ihrem konkreten Fall bedarf, um sich von ihrem Seelen-Schmerz zu befreien. Zudem sind die positiven und heilenden Effekte professioneller und individueller Sporttherapie in Kombination mit Körperpsychotherapie, Naturtherapie und Ernährungstherapie empirisch nachgewiesen. Ein körper- und naturbezogener Ansatz gilt als Prävention für zahlreiche körperliche und seelische Erkrankungen und leistet einen positiven Beitrag zum Genesungsprozess.
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Unsere Standorte
Hilfe bei Selbstmordgedanken in unseren Privatkliniken
Wenn Selbstmordgedanken auftreten, fühlen sich Betroffene oft allein, überfordert oder ohne Ausweg – umso wichtiger ist ein geschützter Rahmen, in dem ihre Not ernst genommen wird und sie fachliche Unterstützung erhalten. In den beiden Standorten der Libermenta Privatkliniken erhalten Betroffene einen diskreten Rahmen, in dem akute seelische Belastungen ernst genommen und sorgfältig eingeordnet werden.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht








