Appetitlosigkeit

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Appetitlosigkeit, auch Inappetenz genannt, meint das verminderte Verlangen nach Essen und Genuss, welches vom zentralen Nervensystem (ZNS) gesteuert wird. Die aktuelle Gefühlslage, aber auch Sinneseindrücke der Nahrung regulieren, ob der Mensch Lust auf eine bestimmte Speise hat. Der Mangel an Appetit ist oft Symptom einer Erkrankung oder ein Zeichen für deren Anfang. Betroffene leiden neben dem Appetitmangel auch vermehrt an Übelkeit bei der Nahrungsaufnahme. Oft wird Stunden oder sogar Tage keine Nahrung aufgenommen.

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

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  • Psychische Belastungen (z.B. Stress, Angstzustände, Depressionen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Essstörungen, Somatisierungsstörungen)

  • Verhaltensbedingte Faktoren (Vergessen zu essen, bewusstes Unterdrücken des Hungergefühls)

  • Körperliche Erkrankungen (z.B. Magenschleimhautentzündung, Morbus Crohn, Durchblutungsstörungen des Darms)

  • Nebenwirkungen von Medikamenten

  • Lebensmittelunverträglichkeiten oder Vergiftungen

  • Drogen- oder Alkoholkonsum

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Bedingt durch starken Stress im Beruf oder Privatleben fällt es vielen Menschen selbst nicht auf, dass sie weniger essen und dadurch an Gewicht verlieren. Kommen vermehrt Hinweise aus dem eigenen Umfeld, dass man deutlich an Gewicht verloren hat, sollte man sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen und verstärkt auf das eigene Essverhalten achten. Daneben sollten die Essgewohnheiten zum einen ritualisiert und zum anderen schöner gestaltet werden. Essen in Gesellschaft ist grundsätzlich angenehmer und macht mehr Spaß. Ein Tipp ist, sich mit anderen zum Essen zu verabreden, entweder zu Hause, im Restaurant – oder auch virtuell. Bleiben das Gefühl der Appetitlosigkeit sowie der Gewichtsverlust über eine längere Zeit bestehen, ist ein Arztbesuch notwendig.  

  • Essen zelebrieren und besondere Momente kreieren, z.B. Kochabende mit Freunden oder neue Rezepte ausprobieren

  • zusammen mit Freunden, Familien oder Kollegen essen, anstatt alleine

  • Gleichgewicht aus leicht verdaulicher Kost und Lebensmitteln, die einem guttun

  • einen festen Zeitplan für die Mahlzeiten aufstellen und regelmäßig genügend Wasser trinken

Anhaltende Appetitlosigkeit sollte ernst genommen werden, da sie ein Symptom verschiedener körperlicher oder psychischer Erkrankungen sein kann. Vor allem bei Gewichtsverlust oder bei Essstörungen ist eine ärztliche Abklärung wichtig, um körperliche Ursachen wie Magen-Darm-Erkrankungen auszuschließen. Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache: Körperliche Erkrankungen werden gezielt medizinisch behandelt, während psychische Belastungen oder Stress durch spezifische Therapieverfahren behandelt werden können.

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An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Appetitlosigkeit im Zusammenhang mit psychischen Belastungen oder Erkrankungen leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung, sorgfältige Diagnostik und persönliche Begleitung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Schloss Gracht
Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

Unsere Privatklinik Schloss Freudental

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Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges