Hoffnungslosigkeit

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Hoffnungslosigkeit zählt zu den wichtigsten behandelbaren Symptomen von Depressionen. Ausweglosigkeit kann allerdings auch andere medizinische, soziale oder gesellschaftliche Ursachen haben und ist für sich allein schon ein erheblicher Stressfaktor, der Mut und Optimismus raubt. Die Betroffenen finden sich in einer Art Gleichgültigkeit wieder, in der sie sich nicht in der Lage sehen, die eigene Zukunft zu planen. Zudem erkennen Patienten mit einer Depression zukünftige Wahlmöglichkeiten nicht. Somit bleiben mögliche Ressourcen für die persönliche Gestaltung und Planung der Zukunft ungenutzt. Das verzweifelte Verhalten dieser Personen ist geprägt von Traurigkeit und wirkt passiv, wodurch nach Außen der Eindruck von Willenlosigkeit entsteht.

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  • Depression, Burnout oder andere psychische Erkrankungen

  • Suizidgefährdung oder Suchterkrankungen

  • schwere Erkrankung, Diagnose oder körperliche Verschlechterung

  • anhaltender Stress, Angst oder geringes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten

  • fehlende soziale Unterstützung oder empfundene Ausweglosigkeit

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Eine zentrale Möglichkeit, aus eigener Kraft eine Verbesserung herbeizuführen, ist, Akzeptanz zu üben. Menschen streben danach, sich körperlich wie psychisch wohlzufühlen, verfallen dabei aber häufig in einen Modus, der krampfhaft versucht, dieses Ziel zu erreichen.

Dieses Streben ist nicht selten sehr kräftezehrend und führt zu negativen Gedanken und Zweifel, wenn scheinbar nichts funktioniert. Kreative Hoffnungslosigkeit nennt sich der Zustand, in dem man versteht, dass die eigenen Mittel nichts ausrichten können. Akzeptanz hilft der Erkenntnis, dass man sich seine Kräfte sparen und für andere bedeutsame Dinge einsetzen kann.

  • Akzeptanz üben für Dinge, die man nicht ändern kann

  • fokussieren auf das, was man lenken und ändern kann 

  • evaluieren, was einem am Herzen liegt und dafür seine Energie einsetzen

  • Dinge und Situationen, die einen stören, klar kommunizieren

  • Dankbarkeit auch für die kleinen Dinge aussprechen

Bei Hoffnungslosigkeit ist es wichtig, nicht nur das Symptom selbst, sondern auch mögliche zugrunde liegende Erkrankungen wie Depressionen oder Angsterkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Verdrängen, Kleinreden oder passives Abwarten können Beschwerden langfristig verstärken und führen meist nicht zu einer nachhaltigen Entlastung.Bei anhaltender Hoffnungslosigkeit sollte deshalb professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Je nach Ursache können Psychotherapie, zum Beispiel Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologische Behandlung, sowie eine begleitende Pharmakotherapie Teil der Behandlung sein.

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Behandlungsfelder

An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Hoffnungslosigkeit, innerer Leere oder anhaltender Perspektivlosigkeit leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Schloss Gracht
Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

Unsere Privatklinik Schloss Freudental

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Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges