Selbsttest für bipolare Störung

mann lacht und ist ernst

Der stetige Wechsel zwischen depressiven Phasen und Phasen des Hochgefühls (im ausgeprägtesten Fall einer Art Größenwahn) kann auf eine Bipolare Störung hinweisen. Eine Bipolare Störung ist eine psychische Erkrankung, die großteils biologische Ursachen hat und weitervererbt werden kann. Aber auch traumatische Erlebnisse oder entwicklungsbedingte Faktoren begünstigen die Störung. Diese manifestiert sich insbesondere durch wechselhafte Stimmungsschwankungen, die oftmals keinen ersichtlichen Grund haben. Der Betroffene schwankt dann meist zwischen Manie bzw. Hypomanie und Depression. Der Wechsel zwischen den Phasen verläuft unregelmäßig und auch die Ausprägung der manischen und depressiven Episoden kann unterschiedlich sein.

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Häufig wird von Betroffenen zunächst nur die depressive Phase bewusst wahrgenommen. Die Phase des Hochgefühls wird hingegen nicht als krankhaft erlebt, sodass die Erkrankung als reine, unipolare Depression häufig verkannt und falsch behandelt wird. Durchschnittlich vergehen acht leidvolle Jahre, bis die richtige Diagnose gestellt wird und der Patient eine passende Behandlung erfährt.

Die Symptome einer Bipolaren Erkrankung sind komplex und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Deshalb sollte die Diagnose einer Bipolaren Störung nicht selbst, sondern von ausgebildeten Fachärzten übernommen werden.

  • starke Stimmungsschwankungen zwischen Hochphasen und depressiven Episoden

  • Hochphasen: Tatendrang, Euphorie, Übermut, Leichtsinnigkeit, Größenwahn, sexuelle Hyperaktivität oder leichtfertiger Umgang mit Geld

  • Depressive Phasen: gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, vermindertes Selbstwertgefühl und eventuell sogar Suizidgedanken

Die Behandlung einer bipolaren Störung sollte immer fachärztlich begleitet werden. Je nach Verlauf, aktueller Phase und persönlicher Situation kann eine Kombination aus medikamentöser Behandlung und Psychotherapie sinnvoll sein. Medikamente können dabei helfen, manische und depressive Phasen zu stabilisieren, während Psychotherapie unterstützt, Warnzeichen früher zu erkennen, mit Belastungen umzugehen und den Alltag besser zu strukturieren. Welche Therapie im Einzelfall passend ist, entscheidet ein Arzt oder eine Ärztin nach sorgfältiger Diagnostik. Ein Selbsttest kann eine erste Orientierung geben, ersetzt aber keine fachliche Diagnose. Wenn der Verdacht auf eine bipolare Störung besteht, sollte deshalb professionelle Unterstützung in Anspruch genommen werden.

In den Libermenta Kliniken setzen wir unsere Behandlungspläne aus verschiedenen Therapieansätzen zusammen, die für jeden Patienten individuell miteinander kombiniert werden.

An unseren Standorten Schloss Gracht in Nordrhein-Westfalen und Schloss Freudental in Baden-Württemberg unterstützen wir Menschen mit bipolarer Störung in einem individuell abgestimmten Behandlungsrahmen. Die ruhige, diskrete Umgebung unserer Privatkliniken bietet Raum für Stabilisierung, fachärztliche Begleitung und intensive Psychotherapie.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Schloss Gracht
Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

Unsere Privatklinik Schloss Freudental

Schloss Freudental

Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

Frau_Haiges

Simone Haiges