Unterstützung bei Schlafproblemen
Schlafprobleme
Schlafprobleme können den Alltag stark belasten. Wer über längere Zeit schlecht einschläft, nachts häufig aufwacht oder morgens nicht erholt ist, spürt die Folgen oft körperlich und seelisch. Schlaf ist ein wesentlicher Bestandteil der Regeneration von Körper und Geist. Wenn er dauerhaft gestört ist, sollte nach möglichen Ursachen gesucht werden.
Äußere Einflüsse, Lebensumstände, seelische Belastungen und körperliche Beschwerden können die Schlafqualität und Schlafdauer beeinflussen.

Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was versteht man unter Schlafproblemen?
Schlafprobleme beschreiben Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder erholten Aufwachen. Auch Schlafmangel, anhaltende Müdigkeit und ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus können dazugehören. In Deutschland leiden durchschnittlich 15 Prozent aller Erwachsenen unter Schlafproblemen, die auf eine behandlungsbedürftige Schlafstörung zurückzuführen sind.
Schlafprobleme sind keine Kleinigkeit. Schlaf ist wichtig für die Erholung von Körper und Geist. Gesundes Schlafverhalten kann das Immunsystem stärken und Erschöpfung sowie auf Schlaflosigkeit beruhenden Beschwerden vorbeugen. Wer mit der eigenen Schlafqualität unzufrieden ist oder unter Schlaflosigkeit leidet, sollte ärztlich abklären lassen, welche Ursachen infrage kommen.
Symptome
Wie äußern sich Schlafprobleme?
Schlafprobleme können sich unterschiedlich zeigen. Häufig treten Probleme beim Einschlafen, Durchschlafen oder Aufwachen auf. Manche Betroffene schlafen unruhig, wachen nachts wiederholt kurz auf oder erleben den Schlaf dauerhaft als wenig erholsam.
Zu den möglichen Formen und Begleiterscheinungen zählen sekundäre Insomnie, Tagesschläfrigkeit beziehungsweise Hypersomnie, schlafbezogene Bewegungsstörungen wie das Restless-Legs-Syndrom, schlafbezogene Atmungsstörungen wie Schlafapnoe, zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen und Parasomnien wie Schlafwandeln, Albträume oder nächtliches Stöhnen.
Mögliche Folgen von Schlafmangel können sein:
Müdigkeit und Erschöpfung
Konzentrationsschwäche
eingeschränkte Leistungsfähigkeit
erhöhte Stressanfälligkeit
Gedächtnislücken bei extremem Schlafentzug
Schwindel
Gleichgewichtsprobleme
Zittern
Frieren
Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen


Unterstützung bei Schlafproblemen
Leiden Sie unter schlechtem oder unruhigem Schlaf?
Wenn Sie regelmäßig schlecht einschlafen, nachts aufwachen oder sich trotz Schlaf nicht erholt fühlen, sollten Sie Ihre Beschwerden ernst nehmen. Von Schlafmangel wird gesprochen, wenn das Ein- oder Durchschlafen mindestens dreimal pro Woche über einen Zeitraum von ein bis drei Monaten problematisch ist.

Wie entstehen Schlafprobleme?
Ursachen von Schlafproblemen
Die Ursachen von Schlafproblemen sind vielfältig. Manchmal treten Schlafstörungen als Vorboten oder Begleiterscheinungen psychischer Erkrankungen auf. Bei Depressionen oder in der ersten Phase eines Burnout-Syndroms können Ein- und Durchschlafstörungen auftreten. Betroffene liegen dann häufig lange wach oder wachen früh auf, ohne wieder einschlafen zu können.
Auch körperliche Erkrankungen können den Schlaf stören. Dazu zählen unter anderem Demenz, neurologische Erkrankungen wie das Restless Legs, Multiple Sklerose, Parkinson oder Epilepsien, Fibromyalgie, chronische Magen-Darm-Erkrankungen, chronische Entzündungen, Hirntumore, starke Schmerzen, Infektionskrankheiten wie Pfeiffersches Drüsenfieber, Asthma, Rheuma und Schlafapnoe.
Weitere Einflussfaktoren sind schlechte Lärm-, Licht- und Temperaturverhältnisse, hoher Stress, Ärger, Probleme oder Ängste. Auch Smartphones, Monitore und Fernseher können den Schlaf beeinträchtigen, da der Blaulicht-Anteil der Bildschirme die Produktion des Schlafhormons Melatonin unterdrücken kann.
Mögliche Ursachen für chronische Müdigkeit können außerdem Virusinfekte, Störungen des Immunsystems, Ungleichgewichte im Hormonhaushalt, psychische Belastungen, traumatische Erfahrungen, Verletzungen sowie familiäre oder genetische Veranlagung sein.
Schlafprobleme überwinden
Was können Sie bei Schlafproblemen tun?
Ein erster Schritt bei Schlafproblemen ist eine gute Schlafhygiene. Regelmäßige körperliche Aktivität kann sich positiv auf Schlafmangel auswirken. Gleichzeitig sollte anstrengender Sport am Abend vermieden werden. Auch die Nutzung elektronischer Geräte im Schlafzimmer oder direkt vor dem Zubettgehen kann den Schlaf beeinträchtigen und sollte möglichst reduziert werden.
Hilfreich können außerdem feste Schlafzeiten, bewusste Ruhephasen und eine Abendroutine sein. Auch äußere Bedingungen spielen eine Rolle: Dunkelheit, Lärm oder das Schnarchen des Partners können die Schlafqualität beeinflussen.
TIPPS FÜR DEN ALLTAG
Schlafprobleme können Erholung, Konzentration und Belastbarkeit im Alltag deutlich beeinträchtigen. Im Alltag können kleine Routinen helfen, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren, abends besser zur Ruhe zu kommen und schlaffördernde Gewohnheiten bewusster zu entwickeln.
abends auf anstrengenden Sport verzichten
abends oder bereits ab mittags auf Koffein verzichten
abends auf aufwühlende Filme und elektronische Geräte weitgehend verzichten
für den Ernstfall Übungen zur Atemkontrolle einüben
stattdessen entspannen, zum Beispiel mit einem Bad oder einem guten Buch
tagsüber aktiv sein und möglichst keinen Mittagsschlaf halten
regelmäßige Schlafzeiten setzen und einhalten
eine Nachtroutine entwickeln, die dem Körper Ruhe signalisiert
Therapiemöglichkeiten
Behandlung von Schlafproblemen
Schlafprobleme sollten zunächst gründlich ärztlich abgeklärt werden. Bei dauerhaft gestörtem oder unruhigem Schlaf kann auch eine medikamentöse Behandlung mit pharmazeutischen Schlafmitteln möglich sein. Diese wird jedoch nur im äußersten Fall und nur für einen kurzen Zeitraum verschrieben, da bei längerer Einnahme ein hohes Abhängigkeitsrisiko besteht.

Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern
Schlafprobleme können mit körperlichen und psychischen Erkrankungen zusammenhängen. Dazu zählen unter anderem Depression, Burnout, Demenz, neurologische Erkrankungen, Fibromyalgie, chronische Magen-Darm-Erkrankungen, chronische Entzündungen, starke Schmerzen, Infektionskrankheiten, Asthma, Rheuma und Schlafapnoe.
Auch psychische Belastungen wie Stress, Ärger, Probleme oder Ängste können unruhigen Schlaf auslösen. Dauerhaft schlechter Schlaf kann wiederum mit chronischer Müdigkeit, Erschöpfung, erhöhter Reizbarkeit oder depressiven Verstimmungen verbunden sein.
Einordnung der Schlafprobleme
Welche Formen von Schlafproblemen gibt es?
Schlafprobleme können sich in verschiedenen Formen zeigen. Entscheidend ist, ob das Ein- oder Durchschlafen gestört ist, der Schlaf nicht erholsam wirkt oder tagsüber starke Müdigkeit auftritt.
Insomnie
Die häufigste Art der Schlaflosigkeit ist die sekundäre Insomnie. Ihr liegt im Gegensatz zur primären Insomnie eine psychosomatische Krankheit als Ursache zugrunde.
Hypersomnie
Bei starker Tagesschläfrigkeit wird schlafmedizinisch von Hypersomnie gesprochen. Betroffene fühlen sich tagsüber stark müde oder schläfrig.
Schlafbezogene Bewegungsstörungen
Zu den schlafbezogenen Bewegungsstörungen zählt unter anderem das Restless-Legs-Syndrom, auch als unruhige oder ruhelose Beine beschrieben.
Schlafbezogene Atmungsstörungen
Schlafapnoe zählt zu den schlafbezogenen Atmungsstörungen. Durch Sauerstoffmangel kann sie zu ständiger Müdigkeit führen.
Zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörung
Bei dieser Form ist der Tag-Nacht-Rhythmus gestört. Betroffene können nachts nicht schlafen und fühlen sich tagsüber stark oder dauerhaft müde.
Parasomnie
Bei Parasomnien wird der Schlaf durch kurzes nächtliches Aufwachen oder bestimmte Verhaltensweisen unterbrochen. Dazu zählen Schlafwandeln, nächtliche Albträume oder nächtliches Stöhnen.
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Unsere Standorte
Hilfe bei Schlafproblemen in unseren Privatkliniken
An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Schlafproblemen leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

Unsere Privatklinik Schloss Freudental
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Die sekundäre Insomnie ist die häufigste Art der Schlaflosigkeit. Im Gegensatz zur primären Insomnie liegt ihr eine psychosomatische Krankheit als Ursache zugrunde.
Bei starker Tagesschläfrigkeit wird schlafmedizinisch von Hypersomnie gesprochen. Betroffene fühlen sich tagsüber stark müde oder schläfrig, obwohl der Schlafbedarf eigentlich gedeckt sein kann.
Zu den schlafbezogenen Bewegungsstörungen zählt unter anderem das Restless-Legs-Syndrom. Es wird auch als unruhige oder ruhelose Beine beschrieben und kann den Schlaf erheblich stören.
Schlafapnoe zählt zu den schlafbezogenen Atmungsstörungen. Durch Sauerstoffmangel kann sie zu ständiger Müdigkeit führen und sollte bei anhaltenden Schlafproblemen ärztlich abgeklärt werden.
Bei einer zirkadianen Schlaf-Wach-Rhythmusstörung ist der Tag-Nacht-Rhythmus gestört. Betroffene können nachts nicht schlafen und fühlen sich tagsüber stark oder dauerhaft müde.
Bei Parasomnien wird der Schlaf durch kurzes nächtliches Aufwachen oder bestimmte Verhaltensweisen unterbrochen. Dazu zählen Schlafwandeln, nächtliche Albträume oder nächtliches Stöhnen.







