Yoga und Lachyoga
Yoga und Lachyoga können dabei unterstützen, im geschützten therapeutischen Rahmen wieder bewusster bei sich selbst anzukommen. Im Mittelpunkt stehen angeleitete Übungen, die Körperwahrnehmung, Atmung, Entspannung und Achtsamkeit fördern.
In unseren Privatkliniken begleiten wir Sie dabei, geeignete Techniken kennenzulernen, eigene Grenzen wahrzunehmen und einen achtsameren Umgang mit sich selbst zu entwickeln. Yoga und Lachyoga können ergänzend in den individuellen Behandlungsplan eingebunden werden.


Therapieplatz sofort verfügbar! Wir behandeln in unseren Privatkliniken Privatpatienten, Beihilfeberechtigte, privat Zusatzversicherte und Selbstzahler ab einem Mindestalter von 18 Jahren stationär oder in der Tagesklinik.
Definition und Einordnung
Was sind Yoga und Lachyoga?
Yoga verbindet körperliche Übungen, Atmung, Konzentration und Entspannung. Ziel ist es, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, innere Anspannung zu reduzieren und einen achtsamen Zugang zu sich selbst zu stärken.
Lachyoga ist eine besondere Form des Yoga, bei der angeleitete Lach- und Atemübungen im Vordergrund stehen. Das Lachen entsteht dabei nicht durch Humor oder Witze, sondern wird über einfache Übungen angeregt. Anfangs kann es sich künstlich anfühlen; im Verlauf kann daraus ein natürlicheres, freieres Lachen entstehen.
Yoga und Lachyoga werden in unseren Kliniken nicht als alleinige Behandlung verstanden. Sie können eine Psychotherapie und weitere therapeutische Angebote ergänzen, ersetzen diese aber nicht.
Ihre Ansprechpersonen
Wir sind für Sie da

Jacqueline Karolat
Patientenmanagement Klinik Schloss Gracht

Simone Haiges
Patientenmanagement Klinik Schloss Freudental
Durchführung von Yoga und Lachyoga
Yoga und Lachyoga werden angeleitet durchgeführt und an die jeweilige persönliche Situation angepasst. Entscheidend ist, dass die Übungen nicht überfordern, sondern im Rahmen der eigenen Möglichkeiten erlebt werden können.
Beim Yoga stehen einfache Grundübungen, Atmung, Bewegung, Konzentration und Entspannung im Vordergrund. Besonders für Einsteigerinnen und Einsteiger ist es wichtig, mit gut verständlichen Übungen zu beginnen und die Intensität behutsam zu steigern.
Lachyoga findet vor allem in der Gruppe statt. Das gemeinsame Üben kann helfen, Hemmungen abzubauen und den Einstieg in das zunächst ungewohnte Lachen zu erleichtern. Zu Beginn werden Lach- und Atemübungen angeleitet. Anschließend kann das anfangs noch zurückhaltende oder künstliche Lachen in ein natürlicheres Lachen übergehen.
Am Ende einer Lachyoga-Einheit kann ein Body-Scan als Achtsamkeitsübung eingesetzt werden. Dabei richtet sich die Aufmerksamkeit bewusst auf den Körper, um Wahrnehmung, Sammlung und Entspannung zu fördern.


Yoga: Körper, Atmung und Aufmerksamkeit verbinden
Yoga spricht nicht nur Muskulatur und Beweglichkeit an. Auch Atmung, Konzentration und Aufmerksamkeit werden in die Übungen einbezogen. Dadurch kann Yoga helfen, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und Momente der Ruhe gezielt zu erleben.
Wichtig ist dabei ein achtsamer Umgang mit den eigenen Grenzen. Der Körper gibt Hinweise darauf, welche Bewegungen möglich sind und wann eine Pause sinnvoll ist. Yoga kann regelmäßig geübt werden, sollte aber nicht mit Leistungsdruck oder Überforderung verbunden sein.
Lachyoga: Lachen über einfache Übungen anregen
Lachyoga nutzt gezielte Lach- und Atemübungen, um das Lachen zunächst bewusst anzustoßen. Es braucht dafür keinen Witz und keinen äußeren Anlass. Gerade in der Gruppe kann das gemeinsame Üben den Zugang erleichtern, weil Lachen ansteckend wirken kann und die Hemmschwelle sinkt.
Das Ziel ist nicht, Gefühle zu überspielen oder Probleme wegzulachen. Vielmehr geht es darum, im geschützten Rahmen einen körpernahen Zugang zu Leichtigkeit, Entspannung und guter Stimmung zu ermöglichen.


Achtsamkeit und Entspannung nach der Übung vertiefen
Nach bewegungs- oder lachorientierten Übungen kann eine ruhige Abschlussphase helfen, die Aufmerksamkeit wieder zu sammeln. Ein Body-Scan unterstützt dabei, den Körper Schritt für Schritt wahrzunehmen und die Übungseinheit bewusst ausklingen zu lassen.
So wird Yoga oder Lachyoga nicht nur als Aktivität verstanden, sondern als Teil eines achtsamen Umgangs mit Körper, Geist und seelischem Erleben.
Praktische Umsetzung im Alltag
Yoga und Lachyoga können auch nach angeleiteten Einheiten im Alltag weitergeführt werden. Einmal kennengelernte Übungen lassen sich in vielen Fällen zu Hause oder in kurzen Pausen wieder aufgreifen.
Dabei geht es nicht um perfekte Ausführung oder tägliche Pflichtprogramme. Hilfreich sind kleine, realistische Schritte: bewusstes Atmen, einfache Bewegungen, kurze Entspannungsmomente oder ein achtsames Wahrnehmen des Körpers.
Gerade bei innerer Anspannung kann es entlastend sein, nicht sofort funktionieren zu müssen. Yoga und Lachyoga schaffen einen Rahmen, in dem Patientinnen und Patienten ausprobieren können, was ihnen guttut und was zu ihrer aktuellen Belastbarkeit passt.


Chancen und Vorteile von Yoga und Lachyoga
Yoga und Lachyoga können dazu beitragen, Körper, Atmung und seelisches Erleben bewusster miteinander in Verbindung zu bringen. Viele Menschen erleben angeleitete Übungen als unterstützend, um Anspannung wahrzunehmen, Entspannung zuzulassen und wieder mehr Kontakt zu sich selbst zu bekommen.
Mögliche Chancen sind:
bewussteres Wahrnehmen des eigenen Körpers
Förderung von Entspannung und innerer Ruhe
achtsamerer Umgang mit persönlichen Grenzen
Unterstützung von Konzentration und Aufmerksamkeit
Zugang zu Leichtigkeit und gemeinsamer Aktivität im Gruppensetting
Übungen, die nach Anleitung auch in den Alltag integriert werden können
Dabei gilt: Yoga und Lachyoga sind kein Heilversprechen. Welche Wirkung eine Patientin oder ein Patient erlebt, hängt immer von der individuellen Ausgangssituation, den Beschwerden und dem gesamten Behandlungsverlauf ab.
Anwendungsbereiche für Yoga und Lachyoga
Vor Beginn der Behandlung wird individuell geprüft, welche therapeutischen Maßnahmen sinnvoll sind und wie sie in den persönlichen Behandlungsplan eingebunden werden können.
Yoga und Lachyoga können begleitend eingesetzt werden, wenn Patientinnen und Patienten lernen möchten,
Stress und Anspannung bewusster wahrzunehmen
wieder besser abzuschalten
achtsamer mit sich und dem eigenen Körper umzugehen
Körper, Atmung und Aufmerksamkeit zu verbinden
Entspannungstechniken kennenzulernen
in einem Gruppensetting Zugang zu gemeinsamer Aktivität und Leichtigkeit zu finden
Übungen auch für den Alltag nutzbar zu machen
Unsere Standorte
Yoga und Lachyoga in den Libermenta Privatkliniken
Libermenta bietet Yoga und Lachyoga an zwei Privatkliniken an: Schloss Gracht in Nordrhein-Westfalen und Schloss Freudental in Baden-Württemberg. Beide Standorte bieten einen ruhigen, diskreten Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung.

Unsere Privatklinik Schloss Gracht
