Konzentrative Bewegungstherapie

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Die Konzentrative Bewegungstherapie, kurz KBT, ist eine körperorientierte psychotherapeutische Methode. Sie arbeitet tiefenpsychologisch fundiert und bezieht Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie, Säuglingsforschung und moderner Neurobiologie ein.

Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Erfahrungen nicht nur gedanklich erinnert werden, sondern auch im Körper Spuren hinterlassen. Haltung, Bewegung, Körpersignale und Verhalten können Hinweise darauf geben, wie ein Mensch seine Lebens- und Lerngeschichte verarbeitet hat.

In der KBT werden körperlich erfahrbare Handlungen, Bewegungsangebote, Berührungserfahrungen und der Kontakt zu sich selbst oder zu anderen therapeutisch genutzt. Dadurch können innere Erfahrungen, Erinnerungen oder Beziehungsmuster angeregt und anschließend bewusst reflektiert werden.

Ziel ist nicht körperliche Leistung. Entscheidend ist das aufmerksame Wahrnehmen: Was zeigt sich im Körper? Welche Gefühle, Gedanken oder Bilder entstehen? Welche Bedeutung kann das Erlebte im persönlichen Zusammenhang haben?

Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges

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Viele Redewendungen machen diesen Zusammenhang sichtbar: eine Last auf den Schultern tragen, weiche Knie bekommen, einen Standpunkt vertreten oder sich den Kopf zerbrechen. Solche körpernahen Bilder zeigen, wie eng seelisches Erleben und körperlicher Ausdruck miteinander verbunden sein können.

KBT eröffnet die Möglichkeit, diese Zusammenhänge im Hier und Jetzt wahrzunehmen. Bekannte Muster können sichtbar werden, vorhandene Ressourcen können gestärkt und neue Erfahrungen vorsichtig erprobt werden.

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Mögliche Chancen sind:

  • ein bewussterer Zugang zum eigenen Körpererleben

  • mehr Verständnis für persönliche Erlebnis- und Beziehungsmuster

  • eine bessere Wahrnehmung von Grenzen, Bedürfnissen und Ressourcen

  • neue Erfahrungen im Umgang mit Nähe, Distanz, Halt oder Abgrenzung

  • die Möglichkeit, innere Themen nicht nur sprachlich, sondern auch körperlich erfahrbar zu machen

  • eine stärkere Verbindung von Erleben, Handeln und Reflexion im therapeutischen Prozess

  • Schwierigkeiten, den eigenen Körper wahrzunehmen

  • innere Anspannung oder Unruhe

  • belastende emotionale Muster

  • Unsicherheit im Kontakt mit anderen

  • Schwierigkeiten mit Abgrenzung, Nähe oder Distanz

  • psychosomatische Beschwerden

  • der Wunsch, eigene Ressourcen bewusster wahrzunehmen und zu stärken

  • festgefahrene Verhaltens- oder Beziehungsmuster, die im Körpererleben sichtbar werden

Libermenta bietet konzentrative Bewegungstherapie an zwei Privatkliniken an: Schloss Gracht in Nordrhein-Westfalen und Schloss Freudental in Baden-Württemberg. Beide Standorte bieten einen ruhigen, diskreten Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

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Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

Unsere Privatklinik Schloss Freudental

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