Überforderung

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Überforderung bedeutet, dass ein Mensch mit den ihm zur Verfügung stehenden Fähigkeiten und Ressourcen eine Situation, ein Problem oder eine Herausforderung nicht angemessen bewältigen kann. Dadurch gerät er an seine persönlichen Grenzen.
Dabei kann eine Person objektiv überfordert sein und zugleich subjektiv ein starkes Gefühl von Überforderung erleben. Dieses Gefühl ist häufig mit eigenen Erwartungen und den Erwartungen anderer verbunden. In einem solchen Zustand können bereits Kleinigkeiten zu einer Überreaktion führen.

  • längere Bearbeitungszeit für alltägliche Aufgaben

  • Überforderung durch einfache Tätigkeiten

  • innere Unruhe und Anspannung

  • Müdigkeit und Erschöpfung

  • kleinere Fehler oder Vergesslichkeit

  • Schlafstörungen

  • Rückzug oder Vermeidung von Gesprächen über die Belastung

  • Grübeln und Angst vor dem nächsten Tag

  • Scham, den eigenen Zustand offen anzusprechen

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Überforderung kann am Arbeitsplatz, im sozialen Umfeld, in der Familie, in Freundschaften oder in der Partnerschaft entstehen. Auslöser können verschiedene Belastungen sein, die die eigenen Kompetenzen, Ressourcen oder die persönliche Leistungsfähigkeit übersteigen.

  • Rollenanforderungen, die die eigene Kompetenz und Leistungsfähigkeit übersteigen

  • zu viele Aufgaben, Deadlines oder Termine

  • das Gefühl, von Belastungen erdrückt zu werden

  • Unkontrollierbarkeit von Situationen und Kontrollverlust

  • fehlende Hoffnung, an einer schwierigen Lage etwas ändern zu können

  • Konflikte in der Partnerschaft

  • Existenzängste und finanzielle Schwierigkeiten

  • Unsicherheit im Job

  • viele Projekte und hoher Arbeitsdruck

  • Zeitdruck, Termindruck und Leistungsdruck

  • Doppelbelastung durch Familie und Arbeit

  • Probleme in der Familie, etwa bei der Erziehung von Kindern

  • Krankheit oder Pflege eines Angehörigen

  • zu hohe Ansprüche an sich selbst


Bereits bei ersten Anzeichen von Überforderung kann es hilfreich sein, gegenzusteuern. Ziel ist es, Belastung nicht weiter anwachsen zu lassen und rechtzeitig Entlastung zu schaffen. Entspannungsverfahren wie Yoga, Spaziergänge oder Wellness können bei der Entschleunigung unterstützen.

Auch eine bessere Struktur im Alltag kann helfen. Aufgabenlisten, ein klares Tagesziel, verbessertes Zeitmanagement und das Setzen von Prioritäten können dazu beitragen, den Überblick zu behalten. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, eigene Erwartungen und Idealvorstellungen zu überprüfen und herunterzuschrauben.

  • Auszeiten und Ruhephasen einplanen

  • auf ausreichend Schlaf achten

  • Yoga, Spaziergänge oder Wellness zur Entspannung nutzen

  • für den Ernstfall Übungen zur Atemkontrolle einüben

  • klare To-dos oder ein zentrales Ziel pro Tag festlegen

  • sich anderen mitteilen und Hilfe suchen

  • wichtige Dinge priorisieren

  • ein Maximum an Aufgaben pro Tag festlegen

Überforderung muss nicht immer direkt auf eine psychische Erkrankung hinweisen. Kurzfristige Überforderung kann das Selbstvertrauen stärken, wenn eine zunächst schwierige Situation erfolgreich bewältigt wird. Entscheidend ist ein gutes Gleichgewicht zwischen Überforderung und Unterforderung. Wenn das Gefühl der Überforderung jedoch immer größer wird, mehrere Lebensbereiche betrifft oder selbst kleine Anforderungen aus der Ruhe bringen, ist eine Pause für Körper und Seele wichtig.


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Behandlungsfelder

Überforderung kann als Frühwarnsymptom für weitere psychische Belastungen auftreten. Wenn stärkeren Belastungen und dem Druck vieler Anforderungen nicht mehr standgehalten werden kann, steigt die psychische Belastung. Kommen weitere Symptome hinzu, kann sich daraus unter anderem ein Burnout oder eine Depression entwickeln.

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Überforderung kann sich in unterschiedlichen Lebensbereichen und Belastungssituationen zeigen. Entscheidend ist, ob die eigenen Ressourcen ausreichen, um Anforderungen zu bewältigen, oder ob die persönliche Belastungsgrenze überschritten wird.


Kurzfristige Überforderung

Kurzfristige Überforderung muss nicht grundsätzlich negativ sein. Wenn eine schwierige Situation erfolgreich bewältigt wird, kann dies das Selbstvertrauen stärken. Herausforderungen können motivieren und eigene Fähigkeiten fördern.

Dauerhafte Überforderung

Dauerhafte Überforderung entsteht, wenn Belastungen immer größer werden oder mehrere Lebensbereiche gleichzeitig betroffen sind. Dann kann eine Pause für Körper und Seele notwendig sein.

Berufliche Überforderung

Berufliche Überforderung kann durch viele Projekte, Stress im Job, Zeitdruck, Termindruck, Leistungsdruck, Unsicherheit im Job oder Existenzängste entstehen.

Familiäre und soziale Überforderung

Überforderung kann auch durch Konflikte in der Partnerschaft, Probleme in der Familie, Doppelbelastung durch Familie und Arbeit oder die Krankheit und Pflege eines Angehörigen entstehen.

Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges

An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter Überforderung leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

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Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

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