Denkstörung

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Eine Denkstörung beschreibt eine Beeinträchtigung des Denkens, bei der entweder der Inhalt der Gedanken oder der Ablauf des Denkens verändert sein kann. Betroffene haben zum Beispiel Schwierigkeiten, Gedanken klar zu ordnen, passende Worte zu finden, Sätze zu Ende zu führen oder einem Gespräch logisch zu folgen. Denkstörungen können sich unter anderem durch gehemmtes, eingeengtes, umständliches, sprunghaftes oder zerfahrenes Denken zeigen und sollten professionell abgeklärt werden.

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden

  • Desorientierung

  • Zerfahrenheit

  • gehemmtes oder verlangsamtes Denken

  • Gedankenkreisen und Grübeln

  • Einbildungen

  • wahnhafte Überzeugungen oder Wahn-Ideen

  • Realitätsverlust

  • Halluzinationen

  • negative Symptome (z.B. Apathie)

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  • Depressionen, Manien oder Schizophrenien

  • Angststörungen, Zwangserkrankungen oder Belastungsstörungen

  • starker Stress oder seelische Belastung

  • Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder Gehirnerschütterung

  • neurologische Erkrankungen oder Medikamentennebenwirkungen

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Bei Denkstörungen sollte ärztlich abgeklärt werden, ob körperliche oder seelische Ursachen zugrunde liegen. Treten zusätzlich Sprachstörungen, Lähmungen, Schwindel, Sehstörungen oder starke Kopfschmerzen auf, kann es sich um einen Notfall handeln, der sofort medizinisch behandelt werden muss.

Betroffene sind häufig auf Unterstützung aus ihrem Umfeld angewiesen. Familie, Freunde oder professionelle Betreuung können helfen, Sicherheit zu geben und den Weg in eine Behandlung zu unterstützen. Bei akuten psychotischen Gedanken oder Ideenflucht sollte professionelle Hilfe hinzugezogen werden. Eine medikamentöse Behandlung kann je nach Ursache eine Option sein, nachdem mögliche Wirkungen und Nebenwirkungen besprochen wurden.

  • gewohnte Routinen bewusst verändern

  • neue Herausforderungen suchen und den eigenen Kopf aktiv einsetzen

  • ausreichend schlafen und auf eine gesunde Ernährung achten

  • Gedächtnis trainieren, zum Beispiel mit Kartenspielen, Sudoku, Sportübungen oder Sprachenlernen

Da Denkstörungen meist ein Symptom sind, richtet sich die Behandlung nach der zugrunde liegenden Ursache. Zunächst geht es darum, körperliche Ursachen abzuklären und mögliche psychische Erkrankungen einzuordnen. Liegt eine psychische Erkrankung zugrunde, können Psychotherapie, Pharmakotherapie und Entspannungsverfahren Teil der Behandlung sein. Ziel ist es, die Grunderkrankung zu behandeln und Betroffene in ihrer psychischen Stabilisierung zu unterstützen. Die konkrete Therapie lässt sich nicht pauschal festlegen, da zum Beispiel körperliche Erkrankungen anders behandelt werden müssen als psychische Erkrankungen mit Wahnvorstellungen.

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Behandlungsfelder

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Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges

An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta erwachsene Patienten, bei denen Denkstörungen im Rahmen psychischer Erkrankungen auftreten können. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen, diskreten Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

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Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

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