Unzufriedenheit

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Unzufriedenheit ist eine Einstellung zu sich und anderen, bei der man sich unentspannt, mürrisch, unausgeglichen, frustriert und gereizt fühlt. Auch Unruhe, Konzentrationsstörungen, schlechte Laune und teilweise Aggressionen können dabei auftreten. Dieses Gefühl kann sich auf viele Bereiche des Lebens beziehen und den Alltag erschweren. Man ärgert sich über die eigene Lebenssituation, den Partner oder ist unzufrieden mit sich selbst, mit seinem Aussehen oder dem Job. Im direkten Vergleich zu anderen fallen die vermeintlichen Defizite besonders auf.

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

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  • belastende Einflüsse durch Wohnsituation, Arbeitsumfeld, Familie oder Freunde

  • zu hohe Erwartungen an sich selbst oder andere

  • Perfektionismus und der Anspruch, immer volle Leistung bringen zu müssen

  • das Gefühl, trotz großer Anstrengung nicht gut genug gewesen zu sein

  • Abhängigkeit der eigenen Zufriedenheit von anderen Menschen

  • Unterforderung oder Überforderung

  • ein Umfeld, das negative Gedanken verstärkt

  • Neid, ständiges Vergleichen oder der Wunsch nach mehr Besitz, Geld oder Anerkennung

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Zunächst sollte man der Ursache auf den Grund gehen und sich fragen: Bin ich unzufrieden, weil meine Erwartungen an mich selbst zu hoch sind? Leiste ich eigentlich gute Arbeit? Mache ich mein Glück zu sehr von anderen Menschen abhängig? Umgebe ich mich mit den falschen Leuten?

Auch die Benennung von konkreten Dingen, die man ändern möchte, kann als erster Schritt dienen. Für ein ausgeglichenes, glückliches Leben sollte man Fehler akzeptieren. Auch sich auf die bisherigen Erfolge und verfügbaren Ressourcen zu besinnen, kann helfen, seine hohen Erwartungen an sich und andere zu reduzieren. Zudem sind Dankbarkeit und Gelassenheit für die eigene Zufriedenheit bedeutsam.

Ein weiterer Tipp ist es, sich nicht mehr direkt mit anderen zu vergleichen, denn dies führt selten zu innerer Ruhe und Zufriedenheit mit sich selbst.

  • Vergleiche mit anderen sowie negative äußerliche Einflüsse, z.B. negativ eingestellte Menschen, vermeiden

  • Liste mit Dingen, die gut oder schlecht laufen, und die man in der Zukunft ändern möchte, verfassen

  • dankbar sein und nicht danach streben, was andere haben oder was nicht erreichbar ist

  • Kraft und Motivation sammeln, um Veränderungen in Bewegung zu setzen

Nicht immer muss Unzufriedenheit schlecht sein – sie ist meist ein Zeichen, um verbesserungswürdige Situationen zu erkennen und ein starker Motor, Möglichkeiten zu ergreifen, um mit dem Wissen über ein Problem nötige Veränderungen einzuleiten. Bleibt man allerdings auf Dauer unzufrieden oder fühlt sich gar leer oder auch einsam, könnte die Unzufriedenheit ein Symptom einer seelischen Erkrankung (etwa einer Depression) sein.

Die eigene Unzufriedenheit, die aus übertriebenen Erwartungen an sich selbst und hohen Leistungsdruck resultiert, können im Zusammenhang mit Stress erste Anzeichen für eine Burnout-Erkrankung sein. Auch in diesem Fall sollte das Gespräch mit einem Arzt gesucht werden, sodass eine entsprechende Behandlung eingeleitet und der Weg zur inneren Zufriedenheit eingeschlagen werden kann.

Frau Karolat Libermenta Klinik Schloss Gracht

Jacqueline Karolat

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Simone Haiges

An den Standorten Schloss Gracht und Schloss Freudental unterstützt Libermenta Menschen, die unter anhaltender Unzufriedenheit leiden. Beide Privatkliniken bieten einen ruhigen Rahmen für intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung und persönliche Begleitung.

Schloss Gracht mit Wassergraben von außen

Unsere Privatklinik Schloss Gracht

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Libermenta Schloss Freudental von außen in der Sonne

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